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Pressemitteilung

„Die Ignoranz der CSU im Klimaschutz ist unchristlich und unsozial!“

ÖDP Bayern erstaunt über Unwissen von Joachim Herrmann zur Existenz bayerischer Kohlekraftwerke

"In München gibt es einen Bürgerentscheid zum Kohlekraftwerk "München-Nord" und der Herr Innenminister weiß von nichts? Selbst nachdem 52.000 Münchner Bürgerinnen und Bürger gegen das Steinkohlekraftwerk unterschrieben haben! Herr Herrmann beweist sein Unwissen und die brachiale Ignoranz, mit der die CSU den Klimaschutz misshandelt", echauffiert sich Agnes Becker, stellv. Landesvorsitzende der ÖDP Bayern. Der bayerische Innenminister hatte sich im ARD-Fünfkampf nach dem TV-Duell mit seinem energiepolitischen Unwissen blamiert und mehrfach gefragt: "Wo gibt's in Bayern ein Kohlekraftwerk? Wovon reden Sie denn?"

Acht Kilometer vom bayerischen Landtag entfernt "steht ein Schlot, der mehr Dreck verursacht, als alle Münchner Pkw und Lkw zusammen - schon erstaunlich, dass der Innen- und Bauminister nichts über diese und weitere klimaschädliche Anlagen dieser Art in Bayern weiß. Noch dazu, wo am 5.11. die Bürger genau über dieses Münchner Kraftwerk im Bürgerentscheid abstimmen!", wundert sich Michael Schabl, ÖDP-Bundestagsdirektkandidat in München und Kampagnenleiter des Bürgerbegehrens.

Die ÖDP ärgert sich zudem darüber, dass Herrmann vorgibt, die Schöpfung zu bewahren zu wollen. "Das kleinkarierte, lokale Denken, gepaart mit einer uninformierten Ignoranz ist unchristlich und unsozial", so Agnes Becker weiter. "Parteispenden von Dieselproduzenten und Steuerparadiese im Ebersberger Forst sind der CSU wohl zu Kopf gestiegen. Eines der bayerischen Kohlekraftwerke, nach denen Sie fragen Herr Minister, steht mitten in der Landeshauptstadt München!"
 

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