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Pressemitteilung

Rettenbeck: Landrätin will mich fertig machen

Die Vorwürfe der Landrätin an die Initiative des Bürgerbegehrens "Krankenhäuser in Bürgerhand! Mit Sachverstand! Kein Verkauf! und deren Hauptinitiator Kreisrat Sepp Rettenbeck, er schädige den Ruf der Krankenhäuser, weist dieser als "völlig haltlose und absurde Unterstellung" zurück.

Nach den von Landrätin Bruni Mayer eingeleiteten juristischen Ermittlungen und den von ihr erhobenen Vorwurf, er würde den Ruf der Krankenhäuser schädigen, kommt Sepp Rettenbeck zu dem Fazit: "Weil Bruni Mayer merkt, dass sie mit ihren Krankenhausverkaufsplänen auf eine große politische Niederlage zusteuert, will sie mich mit aller Macht fertig machen". Es könne doch keine Rufschädigung sein, wenn man sich für den Erhalt der Krankenhäuser in der Hand des Landkreises nach gemeinwohlorientierten Gesichtspunkten einsetze und deshalb den Verkauf an einen gewinnorientierten, privaten Betreiber ablehne. "Wenn etwas rufschädigend ist, dann eher die Verkaufspläne der Landrätin, nachdem sie die Häuser als Aufsichtsratsvorsitzende finanziell an die Wand gefahren hat" so Rettenbeck. Dagegen teile er die Einschätzung der Landrätin, wonach das Personal fachlich und menschlich kompetent sei: "Gerade deshalb setze ich mich auch gegen einen Verkauf ein, weil darunter vor allem das Personal zu leiden hat" begründet Sepp Rettenbeck seinen Widerstand gegen die Verkaufspläne. Deshalb sei es "traurig und eine Schande, wie das gute und motivierte Personal durch eine stümperhafte Aufsichtsratstätigkeit und fehlende und Fehlentscheidungen der Mehrheit des Kreistages im Stich gelassen worden ist". Es sei auch an "Dreistigkeit nicht zu überbieten, die durch die Verkaufspläne der Landrätin hervorgerufene Verunsicherung des Personals mir in die Schuhe zu schieben". Widersprüchlich nennt Sepp Rettenbeck auch die Aussage der Landrätin, man sei auf einem guten Weg: "Wenn dies wirklich so wäre, braucht man doch die Krankenhäuser nicht zu verkaufen".

 

 

Außerdem setzt sich Sepp Rettenbeck der Behauptung zur Wehr, das Aktionsbündnis verbreite Falschaussagen: "Das Ziel des Bieterverfahrens ist es, einen Käufer zu finden. Deshalb ist es auch keine Falschinformation, wenn man sage, dass durch das Bieterverfahren die Weichen auf Verkauf gestellt werden" betont der Mitorganisator des Bürgerbegehrens.

 

 

Auch die Aussage, wenn man das Bieterverfahren Ende September abbreche, seien 60 000 Euro in den Sand gesetzt kann Sepp Rettenbeck nicht folgen: "Wer die Krankenhäuser in kommunaler Hand führen will, benötigt kein Bieterverfahren. Je früher das Bieterverfahren abgebrochen wird, desto weniger Geld wird in den Sand gesetzt" so Rettenbeck. Außerdem würden die unverbindlichen Konzepte, von denen sich mancher Kreisrat so viel verspreche, sowieso schon demnächst auf den Tisch kommen: "Wer die Krankenhäuser nicht verkaufen will, braucht keinen Käufer. Wer keinen Käufer braucht, sollte vorzeitig beim Bieterverfahren aussteigen um nicht unnötig Geld zu vergeuden" so der ödp-Kreisrat.

 

 

Entschieden tritt Sepp Rettenbeck auch der "ungeheuerlichen Unterstellung" entgegen, einige Vertreter des Bürgerbegehrens missbrauchen aus parteipolitischen und persönlichen Gründen zum Nachteil der Krankenhäuser die Diskussion um die Zukunft der Kreiskliniken: "Das Aktionsbündnis ist gerade ein überparteiliches Bündnis, in dem Parteipolitik in vorbildlicher Weise überhaupt keine Rolle spielt und das Bürgerbegehren hat eine klare sachliche Fragestellung fern jeglicher persönlicher Animositäten" stellt Sepp Rettenbeck abschließend klar und fügt hinzu: "Destruktiv ist nicht mein Einsatz für den Erhalt der Krankenhäuser in der Hand des Landkreises, sondern destruktiv sind persönliche Angriffe" und fordert die Landrätin auf, "zur Sachlichkeit zurückzukehren".

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